Washington DC mit ECCC


28.01.-03.02.2019 - Die internationalen Studenten (Geniesten, MP und ABC) aus Fort Leonard Wood verbrachten gemeinsam eine Ausbildungswoche in Washington DC. Jil und Laura kamen als einzige Familienangehörige mit.

Los ging es am Montagmorgen früh mit dem Bus von St Robert nach St Louis und anschliessend mit dem Flugzeug nach Washington DC. Der Montag stand dann ganz im Zeichen der Anreise und es war nichts Weiteres mehr geplant, als wir dann endlich in DC im Hotel angekommen sind.


Am Dienstag besuchten wir zuerst das White House Visitor Center. Dies gab einen ersten Überblick über dieses kleine weisse Gebäude an bester Lage. Den Nachmittag hatten wir dann für uns, um die Stadt zu erkunden.

Am Mittwochmorgen ging es zuerst ins White House - am Vortag hatte der Besuch wegen dem Shutdown noch nicht geklappt. Nachdem alle Sicherheitskontrollen überstanden waren, ging es durch das Untergeschoss und die erste Etage des Regierungssitzes. Donald haben wir leider nicht angetroffen - er hatte wohl gerade seine "Executive time".

Weiter ging es danach zum Pentagon. Davon gibt es keine Bilder:) Wegen der Programmumstellung gab es nur noch eine Führung durch die Gänge. Ein grosser Bürokomplex mit einigen Bildern an der Wand - der spannende Teil blieb leider aus und so konnten wir nichts über die Sicherheitseinschätzungen des Pentagons der einzelnen Welt-Regionen erfahren. Nach dem Pentagon besuchten wir das Marine Corps Monument in der Nähe des Arlington Friedhofes. Von dort aus hat man übrigens eine wunderbare Aussicht auf die Stadt.

Abschliessend hatte ich die Ehre, mit meinem ECCC-Kameraden aus Kuwait - und zwei weiteren aus einem anderen Kurs - an der Kranzniederlegung am Grab des unbekannten Soldaten (Tomb of the Unknown Soldier) mitzuwirken. Es war ein spezielles Gefühl und eine besondere Ehre.

Am Donnerstagmorgen ging es zuerst ins Holocaust Museum. Das Museum ist interessant aufgebaut und die Führung hat sich wirklich gelohnt. Am Schluss wurde einem auch wieder bewusst, welche Rolle gewisse Schweizer in dieser Zeit wahrgenommen haben und worüber wir leider nur sehr selten sprechen.

Danach ging es ins Capitol mit einer Führung. Dabei liefen wir auch die Halle, wo vor kurzem erst dem verstorbenen Präsidenten George H. W. Bush die letzte Ehre erwiesen wurde.

Weiter ging es dann ins Newseum. Ein eher neueres Museum, welches sich mit den Medien auseinander setzt. Im obersten Stock sind täglich die Frontseiten einiger internationaler Zeitungen ausgestellt - darunter auch vom Tagi. Weiter gab es einen Teil der Berliner Mauer zu besichtigen sowie einige Fakten rund um die täglichen Fake News:)

Am Donnerstagabend stand der offizielle Empfang auf dem Programm. Die US Army wurde durch einen "Zweisternegeneral" vertreten (G2) und auch die Schweizer Botschaft war mit einem Vertreter vor Ort.

Am Freitagmorgen standen dann einige der zahlreichen Monumente und Gedenkstädte auf dem Programm - Jefferson Memorial, Lincoln Memorial, Martin Luther King Jr, Roosevelt Memorial, Korea und Vietnam Kriege etc . Natürlich war das Wetter entsprechend - Schneegestöber und tiefe Temperaturen:)

Am Samstag früh ging es in das Ford Theater - wo vor einiger Zeit Präsident Ford umgebracht worden ist.